Hatha-Yoga
Der Hatha-Yoga ist wohl der im Westen am bekannteste Yogaweg. Das Ziel ist wie bei jeder anderen Yogaart die Selbsterkenntnis und das Spüren des eigentlichen Selbst. Der Einstieg in diese Welt ist der Körper, durch das exakte Ausführen der einzelnen Stellungen wird nicht nur das Körpergefühl geschult, sondern auch der energetische Haushalt und das geistige Befinden positive beeinflußt. Schrittchenweise verbessert sich das Körpergefühl und die seelische Ausgeglichenheit.
Der Hatha-Yoga basiert auf 5 Säulen:
- Pranayama: Kontrolle des Atems
- Asanas: Körperstellungen
- Tiefenentspannung
- positives Denken / Meditation
- gesunde Ernährung
Der Einfluß des Atems auf unser Befinden ist sehr groß, wird aber meistens sehr vernachlässigt. Wenn wir aufgeregt sind oder unsicher, dann kommt uns oft das geflügelte Wort: Erst einmal tief durchatmen in den Sinn. Mit Pranayama, den Atemtechniken im Yoga lernen wir, uns unseres Atems, der natürlichsten und großten Energiequelle, bewußt zu werden und sie zu kontrollieren.
Das Üben der Asanas, der Körperstellungen, führt zu einem besseren Körpergefühl, einem ausgeglichenerem Energiehaushalt. Dies läßt sich auch gezielt in therapeutischer Hinsicht benutzen, so daß Heilungsprozesse unterstützt werden können.
Die Tiefenentspannung ist nicht mit Schlaf zu verwechseln. Die Kunst, loszulassen wird hier geübt und führt auch im Alltag zu einer gewissen Gelassenheit.
Über die Meditation und den Yoga allgemein wird das positive Denken gefördert. Man verhaftet nicht mehr so stark an den negativen Ereignissen des Lebens, so daß man sich freier und leichter fühlt. man löst sich von Abhängigkeiten und wird immer mehr der Dirigent seines eigenen Lebens.
Sag mir was du ißt und ich sage Dir wer Du bist. Dieser Ausspruch hat viel Wahres. Man muß nicht gleich den strengen Ernährungsregeln des klassischen Yogas nachkommen, aber ein bewußtes Umgehen mit der Ernährung und ein respektvoller Umgang mit den Nahrungsmitteln führt zu einem bewußteren Lebensgefühl.


