Verpflegung
Generell sind wir bemüht, die Verpfelgung so landestypisch wie möglich zu halten. Die Nomaden, die den Süden von Marokko bevölkern, können allerdings auch tagein tagaus von Zwiebeln, Karotten und Erbsen leben. So weit wollen wir natürlich nicht gehen.
Auf unseren Touren durch die Wüste gibt es morgens ein Frühstück aus Brot, Marmelade, Honig, Käse, Kaffe und/oder Tee. Mittags wird eine leichte Mahlzeit, meistens ein Salat, zubereitet und abends dann die Hauptmahlzeit.
Die zwei Hauptdareichungsformen dieser warmen Mahlzeit sind einmal der Couscous und zum anderen die Tajine. Der Coucous besteht aus geschrotetem Getreide (Gerste, Mais oder Weizen), das über dem Dampf des gedünsteten Gemüses und evtl. Fleisches gedämpft wird. Am Ende wird das gekochte Gemüse über den zu einem Berg angehäuften Couscous gelegt und mit der Sauce übergossen. Das ganze wird mit einem Löffel oder der rechten Hand gegessen. Die Tajine entspricht in etwa einem deutschen Schmortopf, es ist eine tönerne Schale mit einem kegelförmigen Deckel, unter dem das Gemüse und evtl. Fleisch gedünstet wird. Gegeseen wird sie zusammen mit Brot.
Um ein bisschen Abwechslung zu erreichen, gibt es auch manchmal Nudel- oder Reisgerichte.
Das Gemüse ist immer frisch und die Mahlzeiten werden immer frisch zubereitet. Wenn die Touren länger dauern, als wir das Gemüse frisch halten können, werden wir unterwegs einen unserer Mitarbeiter treffen, der uns NAchschub brint. Wir sind sehr darauf bedacht, dass alles sauber und hygienisch ist.
Zum Trinken nehmen wir abgepacktes Mineralwasser mit. Das Brunnenwasser ist zwar meistens genießbar, es lohnt sich unserer Meinung nach aber nicht, bei einem z.B. zweiwöchigen Aufenthalt auszuprobieren, ob man es verträgt. Wer es trotzdem möchte, kann dies natürlich in Eigenverantwortung tun.
Sind wir bei Nomaden eingeladen, sollte man bedenken, daß die Milch, die dort meistens angeboten wird, normalerweise mit Wasser gemischt ist. Gekochte Mahlzeiten sind jederzeit unbedenklich.


